Ich begleite Menschen in fundamentalen inneren Transformationsprozessen und fördere diese durch die strukturelle Untersuchung ihrer inneren Konflikte. Sie macht sichtbar, welche unbewusst wirkenden inneren Autoritäten einen Konflikt tragen und arbeitet damit, dass Sichtbarwerden allein eine Bindung lösen kann.

Mein Name ist Nikitas Aposporidis. Ich bin Jahrgang 1986 und arbeite an der Schnittstelle zwischen reflexiver Systemtheorie, konstruktivistischer Erkenntnistheorie und philosophischer Bewusstseinsforschung. Meine Praxis hat ihren Sitz in Schönfließ am nördlichen Rand Berlins.

Mein Weg zu dieser Arbeit

Mein Weg zu dieser Praxis hat zwei Bewegungen, die in derselben Frage zusammenlaufen.

Die eine ist theoretisch – über ein Studium der Technischen Informatik, ein Master-of-Education-Studium und eine längere eigenständige Auseinandersetzung mit autopoietischen Systemen, Selbstmodell-Theorie und den Strukturen, die in der eigenen Selbstbeobachtung sichtbar werden.

Die andere Bewegung ist existenziell. Ich geriet an einen Punkt, an dem meine gewohnten Formen innerer Kontrolle nicht mehr funktionierten. Was sich dabei zeigte, ist genau das, was ich heute mit anderen untersuche: dass viele innere Konflikte nicht aus äußeren Situationen entstehen, sondern aus der Art, wie eine bewertende Instanz mit Selbstbildern, übernommenen Idealen und Identitätsvorstellungen verschränkt ist – so dicht, dass diese Verschränkung selbst unsichtbar bleibt. Und dass mehr Reflexion, mehr Selbstkontrolle oder mehr Achtsamkeit dieses Problem nicht löst, sondern es oft reproduziert.

Diese Erfahrung führte nicht zu einer fertigen Antwort, sondern zu einer methodischen Frage: wie lässt sich die Struktur eines inneren Konflikts so genau sichtbar machen, dass die unbewusst wirkenden Bindungen erkennbar werden? Aus dieser Frage ist die Philosophische Bewusstseinsanalyse entstanden.

Mein Anliegen

Ich biete diese Arbeit nicht an, weil ich Antworten hätte. Ich biete sie an, weil ich gelernt habe, eine bestimmte Struktur präzise sichtbar zu machen – die Struktur, in der ein konkreter innerer Konflikt zustande kommt und sich aufrechterhält. Ob daraus für Sie eine Veränderung folgt, hängt nicht von mir ab, sondern von dem, was im Sichtbarwerden möglich wird.

Da diese Arbeit in vulnerablen inneren Räumen geschieht, ist meine Verpflichtung zur urteilsfreien Begegnung nicht Stil, sondern methodische Bedingung. Ohne sie greift die Methode nicht.

Akademischer Hintergrund

Master of Education, Humboldt-Universität zu Berlin.

Bachelor of Engineering, Technische Informatik, Berliner Hochschule für Technik

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